Schwarze Wolken ziehen über den Nachthimmel des Dorfes am Fuße des Watzmann; finster und bedrohlich, gepeitscht von heftigen Stürmen. Die Knechte des kleinen Bergbauernhofes wissen sofort, es ist der Ruf des Berges. Der verfluchte Watzmann geht um und sucht ein neues Opfer. Die Menschen haben eine unheimliche, nicht greifbare Angst vor dem Berg. Er versucht sie zu locken, um ihn zu besteigen. Wer der Verlockung erliegt, läuft Gefahr, sein Leben zu verlieren: „Der Berg, der kennt kein Einsehen nit“. Wer den alten Bauern und seinen vorlauten Sohn am Mittagstisch streiten sieht, der ahnt schon, auf wen es diesmal der Watzmann abgesehen hat. Noch hat er den Bua nicht in seinen Fängen, noch ist die Kraft des Bauern und das Beten der Weibersleut am Hof stärker als der Watzmann.
Doch der finstere Berggeist setzt Gehilfen an, die nicht aufgeben. Gerade als die Musikanten beim Dorffest aufspielen, erscheint sie mitten auf
dem Dorfplatz: Die Gailtalerin. Als schamloses Weibsstück, die, wie von Geisterhand geführt, Wollust und Laster unter den Bewohnern des Dorfes
verbreitet. Noch bevor sich das erstaunte Bergvolk besinnt, hat er sie in seinen Bann gezogen – der Watzmann.
Die Gailtalerin macht dem armen, unschuldigen Buben des Bauern sexuelle Versprechungen, wenn er den Berg für sie bezwingt. Aber wie soll es in einem Drama auch anders sein. Der Bua versucht den Watzmann zu erklimmen und stürzt ab. Kurze Zeit nach dem Tod seines Sohnes hört der Vater dessen Stimme. Auch er soll aufi auf den Watzmann — aufi aufi.…
Hollaröhdulliöh!!!!
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Der Watzmann rockt Valley
Holzkirchner Merkur:
Fotos von Fotografie Ramona Meisl
Ramona Meisl
4. Januar 2026
2025/2026